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Unterhalt an Flüchtlinge als außergewöhnliche Belastungen

(Stand: 06.10.2015)

Eine direkte finanzielle Unterstützung von Flüchtlingen von bis zu 8.472 € (2015; 2014: 8.354 €) kann als außergewöhnliche Belastung einkommensteuerlich berücksichtigungsfähig sein, wenn es sich um Unterhaltszahlungen handelt. Eine gesetzliche Unterhaltspflicht, ein Verwandtschaftsverhältnis oder eine Aufnahme in den eigenen Haushalt sind nicht erforderlich. Ausreichend ist, dass sich der Unterstützende schriftlich verpflichtet, alle Kosten des Lebensunterhalts des Flüchtlings zu tragen. Wichtig dabei ist, alle Quittungen und Belege über die Ausgaben aufzuheben, um dem Finanzamt ggf. die Übernahme der Kosten nachweisen zu können, auch wenn dieses in diesen Fällen der gänzlichen Übernahme der Unterhaltskosten grundsätzlich davon ausgeht, das der steuerlich berücksichtigungsfähige Höchstbetrag ausgegeben worden ist.