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Grenze für geringwertige Wirtschafsgüter – Mehrwertsteuersenkung

(Stand: 12.10.2020)

Die Anschaffungskosten von Wirtschaftsgütern, die mehrere Jahre beruflich genutzt werden, sind grundsätzlich über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abzuschreiben.

Eine Ausnahme bilden hier die sog. geringwertigen Wirtschaftsgüter. Darunter versteht man abnutzbare, bewegliche Wirtschafsgüter, die zur selbständigen Nutzung fähig sind, z. B. Kleinmöbel, Telefone, Laptops.

Geringwertige Wirtschaftsgüter können im Jahr der Anschaffung vollständig als Werbungskosten oder Betriebsausgaben geltend gemacht werden. Dabei dürfen diese Anschaffungskosten jedoch einen bestimmten Betrag nicht übersteigen.

Wurde das Wirtschaftsgut vom 01.01.2020 bis 30.06.2020 angeschafft beträgt somit die Bruttogrenze 952 Euro (800 Euro zzgl. 19% Umsatzsteuer).

Für die Anschaffung im Zeitraum 01.07.2020 bis 31.12.2020 beträgt die Grenze nur noch 928 Euro. Es gilt nun der verringerte Umsatzsteuersatz von 16 %.

Entscheidend für die Anwendung des Umsatzsteuersatzes ist hier der Leistungszeitpunkt, somit der Lieferzeitpunkt.

Diese Regelung gilt sowohl für Unternehmer als auch für Arbeitnehmer oder Vermieter.